Archive für November 2008

Geld regiert - und Geld wird regiert…

Mammon rules money...Nüchtern betrachtet ist Geld „gespeicherte Freiheit“.

Gespeichert wird die Freiheit zur Veränderung, die Freiheit, etwas zu bewirken, etwas zu schaffen, etwas zu erhalten usf.

Gegen abrufbare Freiheitsgrade ist prinzipiell nichts einzuwenden, wenn das Speichern selbst nicht Grund für das Verhindern einer notwendigen Veränderung ist.

Damit ist nicht “Geld an sich” das Problem. Dennoch gehen vom Geld manche der größten Probleme aus, denen sich die Menschheit stellen muß:

Wir überlassen das Geld einem “dämonischen” System: Das “Was, Wie und Wofür” - ist in den falschen Händen und steht unter dem falschen Geist. (Dazu gehören das Weltwährungssystem, das Zinssystem - und die unsägliche Verschränkung von Staat und Wirtschaft. Selbst die Vorstellung von abhängiger Erwerbsarbeit zur Lebenssicherung steht auf dem Prüfstand! usf.)

Hier gilt es, etwas zu ändern! Change kommt nicht aus den USA des Obama. Obama ist ein zwar äußerst kluger und charismatischer, aber für die Hintergründe der Welt blinder, weil göttlich uninspirierter Vertreter des mammonischen Systems. Change muß in der Seele - in Deiner Seele - stattfinden:

Die Freiheitsgrade dürfen nicht in den Händen des falschen Sachwalters bleiben - sie gehören Gott. Ich sage es deutlich: Es ist nicht richtig, blind das Bestehende zu sichern. Richtig ist, sehend das Richtige zu tun - das neue Falsche zu lassen und das bestehende Falsche abzubauen.

Trauma und Geburt, Trauma und Auferstehung

Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Joh, 15,5

An dieser Stelle möchte ich eine nichtmetaphorische Erklärung für dieses Bibelzitat leisten. Semantisch betrachtet wird hier ein Ganzes seinen Teilen gegenübergestellt. Psychologisch darf das Bild wie folgt entschlüsselt werden:

Wir alle sind Teil einer Kollektivseele. Zusammen mit den anderen auf diesen Seiten referierten Erkenntnissen kann diese Aussage weiter präzisiert werden: Wir sind Teil einer fragmentierten (und traumatisierten) Superseele.

Es gilt, diesen natürlich ängstigenden Befund nicht abzuwehren, sondern anzuerkennen. Denn nur so gibt es einen Möglichkeit, zurückzuwachsen. Johannes sagt dies so:

Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben Joh, 14,6.
Er spricht vom gesalbten Weg durch das Trauma hindurch zurück zu Gott.

Daß es mehrere Superseelen gibt, zeigt sich ebenfalls bei Johannes: Er spricht von unterschiedlichen Vätern, die Menschen haben. Mein Kenntnisstand zeigt nicht nur zwei, sondern drei aufgeteilte Superseelen an. Zwei haben sich intentional aufgeteilt, um eine dritte zu traumatisieren.

Im Prinzip können alle zurück zu Gott, nur müssen sie das auch wollen…

Wie die Rückkehr erfolgen wird, stellen sich nichterleuchtete Menschen falsch vor. Bei Paulus kann man aber wichtige Hinweise finden: Die Rückkehr findet nicht in “diesem Fleisch” statt. In “diesem Fleisch” wird sie nur vorbereitet.

Kausalität und Synchronizität

Waagrechte KausalitätImmer wieder hört man, daß Synchronizität akausal sei. Das ist nur bei oberflächlicher Betrachtung richtig. Zutreffender ist:

Der herkömmliche Kausalitätsbegriff meint einen horizontalen Ursache-/Wirkungszusammenhang. Also ein in der Vergangenheit liegendes Ereignis verursacht ein in der Zukunft liegendes.

Wenn wir nicht in der Enge von Raum und Zeit denken, kann aber auch Synchronizität als kausal begriffen werden:

Nämlich als senkrechter Ursache-/Wirkungszusammenhang.

Senkrechte KausalitätEine in diesem Fall nicht räumlich/zeitlich zu denkende und deshalb mit normalem Menschenverstand unanschauliche Ursache bewirkt ein oder mehrere Ereignisse, die aber in der Raum-Zeit-Welt eine oder mehrere wahrnehmbare Entsprechungen haben.

Dabei ist zu beachten: Es ist nicht wirres Konstrukt, von einer unanschaulichen Realität auszugehen, die die anschauliche beeinflußt, sondern es ist ein (An)-Gebot der Physik und Psychologie aus dem letzten Jahrhundert. (mehr dazu auf Nachfrage)

Um dies zu veranschaulichen, sind hier zwei Grafiken eingestellt, die Schöpfung (und damit ein Modell von Ursache und Wirkung) einmal horizontal (Urknall) und einmal vertikal (Schöpfung) betrachten.

Vortrag im November:
Die Welt hinter der Welt

Ende November (geplant: 27.11.2008) werde ich einen Vortrag halten mit dem Titel:
Die Welt hinter der Welt.

Er wird im Südosten Münchens vor ausgewählten Hörern gehalten.
Bitte schreiben Sie mir, wenn Sie sich dafür interessieren.

Er hat folgende Bausteine:

1. Die Menschheit zwischen “Entleuchtung” und Erleuchtung
2. Die verschiedenen Ebenen von Wahrnehmung und Denken
3. Die Schleier der Isis
4. Projektion und Wahrnehmung
5. Modell der Welt: Äther - 4 Elemente - Raum-/Zeit-Welt
6. Das Ende der Zeit
7. Die Entwicklung der Seele – blockierte und freie Energiefelder
8. Die Erde als Seelenfalle
9. Die Lösung: Der Weg zurück

Damit Sie sich eine genauere Vorstellung machen können, ist hier der Einstieg skizziert:

1 Die Menschheit zwischen “Entleuchtung” und Erleuchtung

Dieser Vortrag hat das Ziel, aufzuzeigen, daß die Menschheit in einem abgesenkten, eingenebelten Bewußtseinszustand gefangen ist: Nichts ist, wie es scheint.

Um dies deutlich zu machen, verwenden wir die beiden Begriffe: Entleuchtung und Erleuchtung. Entleuchtung ist der status quo. Erleuchtung ist der Weg aus dem abgesenkten Bewußtsein in ein vollständiges Bewußtsein.

Der westliche Mensch kann mit dem Begriff der Erleuchtung in der Regel nicht viel anfangen. Er ist einfach zu weit vom täglichen Leben entfernt und durch Vorstellungen von Sektentum, indischen Gurus, Mythen von irrationalen Ur- und Natur-Völkern usf. verunreinigt. Erleuchtung ist etwas, das es im rationalen Weltbild nicht gibt.

Damit sitzen wir Verstandesmenschen in einer doppelten Falle: Unser Bewußtsein verbietet uns, Erleuchtung ernst zu nehmen und verhindert gleichzeitig die Erkenntnis, daß wir in einem abgesenkten geistigen Zustand (=entleuchtet) sind: “Entleuchtung” kann (fast) nur erleuchtet wahrgenommen werden.

Dennoch und gerade deshalb ist es wichtig, wenigstens eine Ahnung von Erleuchtung aufzubauen, damit sie eines Tages von Sonderrecht und Sondererfahrung Weniger zu allgemeinem Menschenrecht und allgemeiner Menschheitserfahrung werden kann.

Die hier geleistete Arbeit soll sich daran messen, ob sie und wie viele Menschen sie zur echten (es gibt nämlich auch falsche Formen der Erleuchtung) Erleuchtung begleiten und hinführen kann. …

Bitte schreiben Sie mir, wenn Sie sich dafür interessieren.

Aufgestiegene Meister

Falscher AufstiegImmer wieder begegnet man in spirituellen und mehr noch in esoterischen Kreisen dem Begriff der aufgestiegenen Meister.

Wir finden ihn in atlantischen oder auch theosophischen Vorstellungen einer geistigen Welt. Die Meister sollen Wesen sein, die von einer niedrigeren Daseinsform in eine höhere aufgestiegen sind. Es wird gesagt, daß diese Meister jetzt den Menschen zur Seite stehen, um ihnen beim eigenen Aufstieg zu helfen.

Ich muß gestehen: Vor ein paar Jahren dachte ich noch, es sei etwas dran an diesem Konzept, es sei von diesen „höheren Wesen“ Unterstützung zu erwarten auf dem Weg zurück in die wahre Heimat der Seele.

Doch das ist nicht so. Vielmehr gilt: “It’s black magic dressed in white.”

Nach seriösen Erkenntnissen ist es richtig, daß sich das Bewußtsein dieser Meister verändert hat, sie sind also tatsächlich auf eine gewisse Weise aufgestiegen, von einer materiellen Sicht- und Handlungsweise in eine magisch/spirituelle.

Unser Augenmerk muß sich jetzt auf das Magische richten: Magisch im griechischen Sinne ist es, wenn jemand erstens die Erkenntnis hat, daß die Erscheinungen der Welt dem Geist folgen, daß der Geist die materiellen Erscheinungen also formt.

Sowie zweitens, daß er auch in der Lage ist, durch den eigenen Geist in die materiellen Erscheinungen einzugreifen.

Dort liegt auch der Hund begraben: Diese „Meister“ stellen sich und ihre Arbeit als gottgewollt dar. Das ist natürlich äußerst fragwürdig. Warum sollte der Schöpfer der Welt auf Rituale, Affirmationen, Symbole und andere magische Hilfsmittel angewiesen sein, um die Welt nach seinem Willen zu formen?

Das ist er natürlich nicht.

Doch wir können an diesen Praktiken erkennen, daß ein anderes als ein göttliches Ziel verfolgt wird, wenn die „aufgestiegenen Meister“ ihre Hilfestellung anbieten. Wir können sehen, daß sie selbst in einer Trugwelt gefangen sind. Um diesen Lebensraum zu erhalten, brauchen sie Menschen, die auf ihre Angebote hereinfallen.

Das sollten Sie aber nicht tun: Wenn Sie also hören von Weißer Bruderschaft oder Aufgestiegenen Meistern, gehen Sie weiter, beschäftigen Sie sich nicht weiter damit. Sie sparen sich so einen unnötigen Umweg.

Ihre Seele gehört nicht in die violette Welt der verdrehten Meister und falschen Brüder.

Das feige Paradigma

Das Wort Paradigma kommt aus dem Griechischen, es ist aus den zwei Bedeutungsträgern „para“ und „digma“ zusammengesetzt. Der erste meint „neben“, der zweite „zeigen, begreiflich machen“. Ins Deutsche kann Paradigma mit Muster, Vorbild, Vorannahme übersetzt werden.

In der Wissenschaftstheorie wird der Ausdruck Paradigma verwendet, um die Grundannahmen zu bezeichnen, nach denen ein Gegenstand beobachtet und untersucht sowie die Ergebnisse interpretiert und eingeordnet werden.

Dieser Beitrag möchte auf den blinden Fleck in der akademischen menschlichen Wahrnehmung und Urteilsbildung hinweisen:

Wahres ParadigmaWenn es ein individuelles bzw. kollektives Unbewußtes gibt und wenn dieses Unbewußte durch (bewußte oder unbewußte) Ängste verborgen ist, ist es möglich, daß diese auch das menschliche Wissenschaftsverständnis beeinflussen.

Wir wissen: Im Unbewußten sind unangenehme Erkenntnisse versteckt. Hier: Selbsterkenntnis. Mit unangenehmen Wahrheiten über uns selbst konfrontiert, kann und wird ein Abwehr- und Verdrängungsmechanismus also auch individuell und kollektiv in der Wissenschaft wirksam werden.

Wir können ein feiges Paradigma wählen, weil uns dieses die „Krone der Schöpfung“ aufsetzt – oder wir können ein wahres Paradigma wählen, wenn wir ertragen, wer wir wirklich sind.

Feiges ParadigmaWer hier schon war, kennt meine Sicht: Ein Paradigma, das nicht auf Gott hinweist, ist ein falsches Paradigma. Ein Paradigma, das nicht den Fall der Engel und den Fall der Menschheit einschließt, ist auch falsch.

Diese „wissenschaftlichen Grundannahmen“ sind falsch und feige – sie entstammen nichts anderem als der Hybris der Finsternis.

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