Archive für August 2008

Urheberschaft im Synchronizitätsraum

Wir sprachen davon, daß im Synchronizitätsraum verschlüsselte Informationen auf uns warten, die unsere Sicht der Welt und der Dinge verändern und auch korrigieren können.

Ganz wichtig sind hier Überlegungen zum „Woher stammen die Informationen im Synchronizitätsraum?“ Oder einfacher: „Wer schickt die Zeichen oder Botschaften eigentlich?“

Um dies zu veranschaulichen, folgende Tafel:

Die erste Unterscheidung ist: Kommen die Zeichen aus der eigenen Seele oder aus einer fremden Seele?

Die zweite Unterscheidung (blau und braun) ist: Stammen die Zeichen von einem irdischen oder von einem höherdimensionalen (außerirdischen) Seelenaspekt?

Die dritte Unterscheidung (grau und schwarz): Ist sie ein Teil des unbewußten oder des bewußten Seelenanteils?

Die Zeichen können jeweils auch bewußt oder unbewußt falsch (rot) oder richtig (grün) gesendet sein. Die Tafel zeigt uns, daß es 8 Möglichkeiten gibt, wahre Zeichen (=richtig) sowie 8 Möglichkeiten, falsche Zeichen zu erhalten.

Der Anteil letztlich falsch verstandener Zeichen ist höher, da ein richtig gesendetes (wir sprechen in diesem Beitrag von der Urheberschaft, vom Sender) durch ein mangelhaftes Zeichenverständnis vom Empfänger auch noch falsch dekodiert werden kann. Also Vorsicht!

Um es anschaulich zu machen, zwei Beispiele für die Zuordnung zu Urheber-Segmenten: Wenn das Neid-Feld eines Nachbarn sich auf den Synchronizitätsraum eines Menschen auswirkt, kann eine falsche Zeichen-Botschaft durch transpersonale Überlagerung entstehen. Das Zeichen kommt dann vom Bereich mit dem schwarzen Punkt.

Wenn ein Engelsbewußtsein einen Menschen davor warnt, ein Flugzeug zu besteigen, weil es beim Start abstürzen würde, kommt es je nach Höhe der auf Erden inkarnierten Seele entweder aus dem Bereich mit dem grauen Punkt oder sogar aus dem mit dem weißen Punkt.

Nebenbei: Für dieses Ordnungsschema finden sich in der Bibel Belege: (Siehe dort unter Apollon, Engel, Wahrsagegeist, Schmied)

Der Synchronizitätsraum

Angefangen hat es vor einem Jahrzehnt mit einer Empfehlung eines promovierten tiefenpsychologisch ausgerichteten Kollegen: „Du solltest dich mit Alchemie beschäftigen.“

Wenige Tage später begegnete mir tatsächlich ein oberflächlicher Text über C.G. Jung, in dem es um Alchemie ging und das auch den Begriff der Sychronizität enthielt – etwa so: Während einer Therapie wurde über Hummeln gesprochen. Gleichzeitig prallte eine fliegende Hummel am Fenster des Therapie-Raumes ab.

Die Botschaft war: Ein inneres, seelisches Ereignis und ein äußeres Welt-Ereignis treffen ‘aus irgendeinem Grund’ zeitlich zusammen. Soweit ich mich erinnere, wurde kein tieferes Verständnis eines synchronizitären Ereignisses aufgezeigt.

Doch das soll hier geschehen.

Das Herz des Begriffes Synchronizität ist tatsächlich: Ein inneres, seelisches Ereignis und ein äußeres Welt-Ereignis treffen zeitlich zusammen. Die Zeit ist die Klammer, die den gemeinsamen Sinn beider Ereignisse umgreift. Es geht also um Gleichsinnigkeit in der Gleichzeitigkeit (J. Gebser).

Damit stellt sich wesentlich die Frage nach dem Sinn, der nun eben das Verbindende ist. Hier müssen wir ein wenig ausholen: Die Welt ist, was sie ist (Logos). Doch sie ist auch ein Zeichen für etwas anderes, das über das vom Logos Vermittelte hinausgeht (Mythos).

In diesem, zweiten Raum ist der angesprochene Sinn zu finden. Wir können ihn Synchronizitätsraum bzw. Gleichsinnigkeitsraum nennen. Dieser ist – der Sprache des Mythos folgend – durch Symbole kodiert. Das richtig entschlüsseltes Symbol wird uns die Bedeutung aufschließen.

Grundsätzlich kann jede Wahrnehmung als Teil des Realitätsraumes (dieser folgt dem Logos) aber auch als Teil des Synchronizitätsraumes (er folgt dem Mythos) verstanden und entschlüsselt werden.

Ich nehme als Beispiel ein Gespräch mit einem Heilpraktiker aus München, das dies sehr einfach und eindrücklich veranschaulicht. Er sagte, er habe in Tibet einen Meister kennengelernt, der aus der ganz normal beobachtbaren Welt auf die hinter dem Sichtbaren verborgenen individuellen und kollektiven seelische Energien blicken könne.

Dann deutete er auf den Tisch im Restaurant und sagte: Hier stehen ein Aschenbecher, ein Salzstreuer, eine Getränkekarte mit Metallklammer und eine Zeitschrift liegt auf dem Tisch. (= Realitätsraum)

Der Meister könne sich, sagte er, die selbe Tischoberfläche ansehen und aus den Gegenständen sowie ihrem Verhältnis zueinander ableiten, wie sich zwei Interessensgruppen am folgenden Tag bei einem Konflikt verhalten werden. (=Synchronizitätsraum)

Oder ein anderes Beispiel: Ein Geomant machte eine Hausbegehung und sah sich dabei auch die Steine im Garten an: Er sah auffallend viele graue Kies-Steine, die von weißen Quarzadern durchzogen waren.

Der Logos sagt: Das sind Steine, die einen hohen Anteil an Silizium enthalten. Rundgeschliffen wurden sie in fließenden Gewässern. Im Garten haben sie gestalterische Funktion.

Mythos und Geomant sag(t)en: Die Steine sind ein Zeichen dafür, daß in diesem Haus ein oder mehrere Menschen mit einer stark fragmentierten Seele leben.

Natürlich sagt der aufgeklärte Mensch: Das kann nicht sein, daß ein Tisch oder ein paar Steine Aufschluß geben über kommendes Gruppenverhalten bzw. über eine gespaltene Persönlichkeit. Doch darum (um das Abwehrverhalten des Logos) geht es hier nicht.

Vielmehr soll denjenigen, deren Seele bereits die notwendige Entwicklung hinter sich hat, eine Hilfestellung gegeben werden, wenn sie mit Phänomenen in Berührung kommen, die der Logos nicht mehr oder noch nicht erklären kann.

In diesem Zusammenhang möchte ich auch zwei kollektive Schlüssel für meteorologische Synchronizitäten nennen: Demnach kann ein Erdbeben ein Zeichen für kollektive Aggression sein, eine Überschwemmung ein Zeichen für gestaute bzw. entstaute kollektive Gefühle. Wer sich mit der magischen Geschichte von New Orleans beschäftigt, wird eine Reihe von Hinweisen finden, warum gerade dort das Wetter zuschlägt…

(Der tibetische Meister beobachtete übrigens keine Tische, er lenkte seinen Blick auf Naturphänomene wie Wolken, Vogelflug usf.)

Kommen wir wieder zurück zur Theorie:
Wir sagten: Ein inneres, seelisches Ereignis und ein äußeres Welt-Ereignis treffen zeitlich zusammen. Die Zeit ist die Klammer, die den gemeinsamen Sinn beider Ereignisse umgreift. Es geht also um Gleichsinnigkeit in der Gleichzeitigkeit (J. Gebser).

Das synchronizitäre Ereignis kann uns einen verborgenen Sinn entdecken. Es kann uns helfen, eine Situation besser und vollständiger zu verstehen. Der Synchronizitätsraum muß aber nicht im Außen liegen. (Bei den oben genannten Beispielen tut er das.)

‘Gleichsinnigkeit in Gleichzeitigkeit’ kann prinzipiell in allen Wahrnehmungsräumen auftreten und in beide Richtung Bedeutung haben: Die äußere Welt für die innere und die innere Welt für die äußere. Über Wahrnehmungsräume wurde bereits gesprochen. In diesem Beitrag wurden drei Räume unterschieden:

1. die ganz normale Welt – durch die Sinne vermittelt
2. die Vorstellungswelt – durch geistige ‘Bilder’ vermittelt
3. die Traumwelt – durch geistige ‘Bilder’ vermittelt

Alle drei Wahrnehmungsräume können - richtig erkannt und richtig gedeutet - zusätzliche Schlüssel zum Verständnis der seelischen Wirklichkeit liefern.

Zum Abschluß auch noch Beispiele für die andere Richtung: Wir werden jemandem vorgestellt und denken während der Begrüßung zum Beispiel an einen Diebstahl, über den wir in der Zeitung gelesen haben. Oder wir telefonieren mit einem Menschen und haben das kurze Bild eines Archetypen vor unserem geistigen Auge.

Natürlich gilt das auch für unser Leben im Traum: Nicht selten erhalten wir hier ganz wesentliche Botschaften über den Aufbau der Wirklichkeit usf…

Das Entdecken der Symbole und deren richtige Deutung - ist die Kunst der gleichzeitig im Realitätsraum und im Synchronizitätsraum lebenden Weisen.

Schlagt nach bei Lukas… (12,xx)

49 »Ich bin gekommen, um auf der Erde ein Feuer zu entfachen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen! 50 Vorher muß ich aber noch Schweres erleiden. Es ist für mich eine große Last, bis alles vollbracht ist.

51 Meint nur nicht, dass ich gekommen bin, um Frieden auf die Erde zu bringen! Nein, ich bringe Auseinandersetzung. 52 Von jetzt an wird man sich in einer Familie um meinetwillen miteinander entzweien: 53 der Vater mit dem Sohn und der Sohn mit dem Vater, die Mutter mit der Tochter und die Tochter mit der Mutter; die Schwiegermutter mit der Schwiegertochter und die Schwiegertochter mit der Schwiegermutter.«

Erkennen, was wichtig ist
54 Dann redete Jesus wieder zu allen: »Wenn die Wolken von Westen kommen, sagt ihr: ›Es gibt Regen‹, und das stimmt auch. 55 Wenn der Wind von Süden weht, sagt ihr: ›Es wird heiß‹, und ihr habt Recht. 56 Ihr Heuchler! Das Wetter könnt ihr aus den Zeichen am Himmel vorhersagen. Warum könnt ihr dann nicht beurteilen, was heute vor euren Augen geschieht?

57 Warum weigert ihr euch zu erkennen, was gut und richtig ist?
58 Wenn man dich vor Gericht stellt, dann setz alles daran, dich noch auf dem Weg dorthin mit deinem Gegner zu einigen. Sonst wird dich der Richter verurteilen, und der Gerichtsdiener wird dich ins Gefängnis stecken. 59 Und ich sage dir: Von dort wirst du nicht eher wieder herauskommen, bis du auch den letzten Rest deiner Schuld bezahlt hast.«

Das kursiv gestellte Zitat steht in jeder Bibel (Einheitsübersetzung). In diesem Blog wird immer wieder gesagt, daß alles, was uns an spirituellen Aussagen begegnet, genau und tief überprüft werden soll:

Stammt die Botschaft aus dem Göttlichen, ist sie menschlich abgesenkt oder ist sie sogar teuflisch falsch oder verfälscht. Ich gehe in dieser Betrachtung davon aus, daß sie richtig ist.

Was sagt uns Christus dann: Er sagt, daß unter seinem Einfluß eine Zeit der Bewußtwerdung kommen werde. Diese Bewußtwerdung sei sowohl für ihn als auch für die Menschen mit unangenehmen Gefühlen verbunden. Sogar in den Familien werde es Auseinandersetzungen geben.

Den Menschen wird allgemein der Vorwurf gemacht, sie seien Heuchler und würden die Wahrheit verneinen, die diese Bewußtwerdung aufzeige.

Es wird schließlich gesagt, daß es keinen Weg an dieser Bewußtwerdung vorbei gebe und daß alle Schuld zu bezahlen sei, die durch diese Bewußtwerdung sichtbar geworden sei.

Was sagt uns der Text für unser heutiges Leben?:
Ich habe manche Menschen getroffen, die der Überzeugung sind: Auch jetzt ist wieder eine Zeit der Bewußtwerdung.

Vor zweitausend Jahren wurde gesagt, daß zu Zeiten der Bewußtwerdung Konflikte aufbrechen und ausgetragen werden (müssen). Konflikte zwischen unterschiedlichen Interessensgruppen.

Diese Interessensgruppen zu skizzieren, ist diskussionsanregend vor fünfhundert Jahren bereits Martin Luther gelungen. Er erklärte, die Menschen (und der menschliche Wille) können prinzipiell zwei Lagern zuordnet werden und zeichnete das Bild:

“Humana voluntas in medio posita est ceu jumentum: si insederit Deus, vult et vadit quo vult Deus: si insederit Satan, vult et vadit qou vult Satan. (deutsch: Der Mensch ist wie ein Reitthier: wenn Gott sich auf ihn setzt, will und geht er wohin Gott will, wenn der Teufel sich auf ihn setzt, will und geht er wohin der Teufel will.)”

Offensichtlich gab es also vor zweitausend Jahren und auch vor 500 Jahren ein Klientel, das mit der Lüge und mit der Verdrängung ganz gut leben konnte. Es gibt keinen Grund anzunehmen, daß es dieses Klientel nicht auch heute gibt:

Die eine Gruppe, die in Lüge und Verdrängung lebt und es der anderen Gruppe schwermacht, sich aufrichtig in Richtung Wahrheit und Ganzheit zu bewegen.

Dann haben wir - psychologisch gesprochen - folgenden Situation: In den Familien gesundet bei manchen Mitgliedern die Seele und individuell- sowie und kollektiv-neurotische Persönlichkeitsanteile werden geheilt.

Daneben gibt es aber die anderen, die den mit der Heilung und Bewußtwerdung verbundenen Schmerzen aus dem Weg gehen (wollen). Sie haben sogar ein Interesse haben, die systemische Familien-Neurose zu erhalten und weiterhin in der Verdrängung zu leben. Das ist für sie leichter.

Wenn wir auch heute wieder eine Zeit der Bewußtwerdung haben, wird es sich wieder zeigen: Schaffen es diejenigen in die religio mit Gott, für die dieser Weg vorgesehen ist, oder gelingt es denjenigen , die ‘vom Teufel geritten’ werden, weiterhin den Weg zum Licht zu verbarrikadieren?

Für diejeningen, die den Wert Familie hochhalten. Passen Sie gut (auf sich) auf: Es kann schon sein, daß alle den Weg zu Gott finden, aber viel wahrscheinlicher ist doch, daß es sich - dem Christus-Wort entsprechend - aufteilt in:

  • diejenigen, die für Gott leben
  • diejenigen, die sich entscheiden müssen
  • diejenigen, die für den Teufel arbeiten und daran auch nichts ändern wollen.

Das gilt nicht nur für die Familie. Das gilt für alle anderen kleineren bis großen menschlichen Gemeinschaften.

Dualität III oder:
wie wir dem Teufel den Haß aus der Hand nehmen

Es gibt eine klassische Dämonologie aus dem Mittelalter. Sie ordnet die sieben Hauptsünden sieben namentlich genannten Dämonen zu. Ihr zufolge ist Haß das Werk Satans. Ich habe hier bereits ausgeführt, daß wir bei Fragen zu Liebe und Haß von folgendem ausgehen sollten:

Im ersten Fall (Liebe) wird etwas stark befürwortet, im zweiten Fall (Haß) stark abgelehnt. Wir können also sagen: Die Liebe ist ein Ja³ (hoch 3) und der Haß ist ein Nein³.

Liebe EPAWenn wir die Betrachtung aus den emotionalen Extremen befreien (vgl. hierzu weiter unten EPA-Struktur), sind wir also bei der Unterscheidung zwischen Ja und Nein.

Beides sind ohne Zweifel Optionen Gottes. Wie kann es sein, daß eine davon in die Hände des Teufels fällt? Warum ordnen viele Menschen das Ja Gott zu und das Nein dem Teufel?

Rhetorische Fragen… In der abgeschwächten Form wird schnell klar: Es kann nicht sein, daß Gott nur Ja sagt und der Teufel nur Nein.

Ja und Nein, Liebe und Haß können beide göttlich sein – oder auch teuflisch werden, dann nämlich, wenn ein „Ja gegen den Weg zurück zu Gott“ eingesetzt wird und „Nein zum Weg zurück zu Gott“ gesagt wird.

Das gilt in allen Abstufungen.

Hierzu folgende Erkenntnis aus der Psychologie: Alle Begriffe, die ein Mensch verwenden kann, lassen sich durch ein mathematisches Verfahren (Faktorenanalyse) auf eine sogenannte EPA-Struktur zurückzuführen. EPA steht für Evaluation, Potency und Activity.

Haß EPAEvaluation bedeutet ‘Bewertung’ und meint die Achse angenehm - unangenehm. Potency bedeutet ‘Mächtigkeit’ und beschreibt die Achse stark - schwach, Activity meint ‘Aktivität’ und steht für die Achse statisch – dynamisch.

Die Einstufung im aufgezeigten EPA-Koordinatensystem wird uns aber nicht helfen, eine Emotion als teuflisch oder göttlich (oder einfacher: als richtig oder falsch) zu erkennen.

Der Fokus muß auf etwas ganz anderes gerichtet werden: Es geht um die Situation, um Raum und Zeit des Auftretens von Ja und Nein, von Liebe und Haß.

Es gilt: Ein der Situation nicht angepasstes Ja und/oder Nein und ein Ja und/oder Nein zur falschen Zeit werden zu einer teuflischen Entscheidung.

(Zwei Beispiele: a) Situation: Eine überängstliche Mutter verbietet ihrem Kind, auf ein Klettergerüst zu klettern und so eine positive Erfahrung zu machen. b) Zeit: Eine Frau rächt sich durch ein öffentliches Bloßstellen drei Tage später an ihrem Mann, weil er damals ihre neue Frisur nicht gewürdigt hat. Sie hätte ihm drei Tage vorher sagen sollen: Nimm mich endlich wahr, und sieh nicht den anderen Frauen nach…)

Nicht die Qualität der Emotion ist also das Erkennungsmerkmal für göttlich bzw. teuflisch, sondern der Zeitpunkt und die Situation. Dies ist für uns prinzipiell eine gute Erkenntnis: Wenn wir dem Teufel die Einmischung in die Zeit und in die Situation aus der Hand nehmen, und wenn wir unsere Jas und Neins in den Dienst des Weges zurück (vgl. Artikel Ein Fall für zwei - ein Fall für alle) stellen, machen wir unsere Liebe und unsere Aggression wieder göttlich.

Falsches Ja


Das sollen die beiden nachfolgenden Grafiken verdeutlichen: Im ersten Fall hätten Schöpfungsplan bzw. der ‘Weg zurück’ ein Nein verlangt, etwa wenn in einem bayerischen Gemeinderat eine

‘finanzierte’ Mehrheit ein paar ausgewählte Bauern zu Millionären macht indem eine Landwirtschaftliche Fläche als Bauland umgewidmet wird.

Im zweiten Fall, wenn die Wegbereiter für den ‘Weg zurück’ für ihre Arbeit für Gott nicht die Unterstützung ihres sozialen Umfeldes erhalten (das falsche Nein).

Der Teufel verbucht den Abstand auf ein geheimes Konto, von dem aus er Verhaltens- und Erlebensfelder finanziert, um weiter zu manipulieren. Der Wahnsinn wird perpetuiert…

Ich habe eine Menge einfältiger Menschen* kennengelernt, die mir immer wieder erzählt haben, daß die Liebe doch alles sei und daß die Liebe doch verwirklicht werden müsse.

Das ist dummes Zeugs: Die Wahrheit muß verwirklicht werden, in ihr alle wahren Jas und alle wahren Neins. Aber das mag derjenige natürlich nicht hören, der von seinem Schicksal einige schwere Neins erfahren würde, wenn er in die Wahrheit ginge…

*Deshalb haben diese Menschen auch kein Problem, durch die Anwendung von Gewalt (Gewalt hat viele Gesichter) die Liebe in die Welt zu bringen. Sie haben auch kein Problem damit, denjenigen der klarmacht: es gibt Ja und Nein, es gibt Akzeptanz und Ablehnung, es gibt Liebe und Aggression auf dem Weg zurück… zu hassen.

Dieser Haß ist dann in der Tat satanisch. Sich ihm mutig entgegenzustellen – auch aggressiv und mit gezogenem Schwert, ist wiederum göttlich. Das ist so, das werden wir schon noch sehen…

Angst und Erleuchtung

Angst und Erleuchtung sind Gegensätze. Fast alle Erleuchteten berichten von einer Phase in ihrem Leben, in der sie durch große Ängste gehen mußten. (Manche schweigen auch davon, doch auch sie sind durch diese Angst gegangen.)

Der Weg geht also inetwa so: Normales Leben – Angst – Erleuchtung. Diese Darstellung ist insofern vereinfacht als sie die verschiedenen Qualitäten von Erleuchtung unterschlägt. Wenn man diese berücksichtigt, kann das Wechselspiel zwischen Angst und Erleuchtung auch so aussehen:
Normales Leben – Angst – Erleuchtung – ‘heiliges’ Leben – Angst – Erleuchtung – wahres Leben…

Das war das eine: Der Weg durch die Angst in die Erleuchtung.

Beim Thema Angst und Erleuchtung ist aber auch das Folgende von entscheidender Wichtigkeit: In umgekehrter Blickrichtung gilt und ist richtig, daß jeder nichterleuchtete Mensch Angst hat. Diese Angst kann im Bewußten oder Unbewußten verortet sein. In der Regel wird sie ins Unbewußte verschoben.

Die Angst, die dieser Mensch hat, ist eine prinzipielle Angst vor dem eigenen oder dem kollektiven Schatten. Das Urteil eines nichterleuchteten Menschen ist wegen dieser Angst stets getrübt und steht tatsächlich unter dem Joch und im Dienst der (kollektiven) Dunkelheit. Das liegt daran, daß das Dunkle hinter der Angst seine unangenehmen Eigenschaften gut verstecken kann.

Deshalb die Empfehlungen:
1. Glauben Sie keine Aussage über Gott, wenn sie von einem Nichterleuchteten stammt.
2. Glauben Sie auch keine Aussage über Gott, wenn sie von jemandem stammt, der im falschen Licht gebadet hat. (Das kommt weit häufiger vor als man glaubt.)

Ich weiß schon: Das ist nicht so einfach. Aber tief in unserem Inneren gibt es eine Instanz, die bei der Entscheidung hilft.

Wahrnehmungsräume

Im folgenden wird versucht, ein Ordnungsschema aufzuzeigen, das die „Räume“ systematisiert, in denen ‘wahrgenommen’ werden kann.

1. die ganz normale Welt – durch die Sinne vermittelt
2. die Vorstellungswelt – durch geistige ‘Bilder’ vermittelt
3. die Traumwelt – durch geistige ‘Bilder’ vermittelt

Zwischen 1 und 2 kennt die Gestaltpsychologie einen weiteren Raum, den das Verfahren der gelockerten Reizbindung aufzeigt: Hier werden Reize aus der Außenwelt so weit verunschärft, daß sie sich mit der Vorstellungswelt vermischen. (So wird Verborgenes in der Außenwelt bzw. der Innenwelt des Wahrnehmenden aufgezeigt.)

Der wesentliche Unterschied zwischen 2 und 3 ist die willentliche Steuerung. Regelmäßig folgt die Vorstellungswelt (2) dem Willen, die Traumwelt (3) nicht.

Doch auch hier gibt es Mischformen: Der ‘Tagtraum’ (2) ereignet sich nicht selten unwillkürlich. Umgekehrt kennt die Psychologie unter (3) das ‘lucide Träumen’, das nicht nur Bewußtheit sondern auch Steuerung von ‘echten Träumen’ ermöglichen soll.

Alle drei Wahrnehmungsräume haben prinzipiell mehrere Zugangsmöglichkeiten, hiervon gibt der Abschnitt: ‘Rational ist eben nur rational und nicht mehr‘ Zeugnis…

Diese Systematik ist eine Vorbereitung für die späteren Überlegungen zu Synchronizitäten: Es ist geplant, den drei Wahrnehmungsräumen Synchronizitätsphänomene (bzw. Gleichsinnigkeitserscheinungen) zuzuordnen. (27.08.2008) Der Beitrag ist jetzt geschrieben…

Rational ist eben nur rational und nicht mehr…

Hier möchte ich zwei Grafiken vorstellen, die zeigen, wie bisheriges Denken funktioniert – und wie richtiges Denken funktioniert. Dieses ‘richtige Denken’ ist seit langer Zeit bekannt und wird von verschiedenen Psychologen und Philosophen mit unterschiedlichen Begriffen und unterschiedlicher Schwerpunktsetzung beschrieben (siehe zweite Abbildung).

Das bisherige Denken koppelt:

- nicht-rational mit falsch und
- rational mit richtig. (siehe erste Abbildung)

Diese Einschätzung entstammt der Hybris der linken Hemisphäre, die sich überschätzt aus angstauslösenden Gründen, für die sie selbst blind ist.

Diese Einschätzung ist falsch.

Ich nehme ein Beispiel aus meiner Schulzeit: Friedrich August Kekulé von Stradonitz, ein Chemiker des 19. Jahrhunderts, hat die räumliche Struktur des Benzols entdeckt. Anfangs stand ihm nur eine Summenformel zur Verfügung, die die Bindungen nicht erklärte.

Wie – und wo hat er diese Ringform entdeckt? (vgl. Artikel Wahrnehmungsräume). In einem Traum, in einem nicht-rationalen Raum.

Er träumte von einer Schlange, die sich selbst in den Schwanz beißt: Damit war aus der Kettenvorstellung des chemischen Stoffes eine Ringform geworden. An diesem Beispiel wird deutlich: nicht-rationales Denken schlägt rationales Denken. Das Tagesbewußtsein des Chemikers ist an der Aufgabe gescheitert. Im Traum ist ihm die Erkenntnis förmlich zugeflogen.

Letztlich ist es nicht nötig, rationales Denken ausschließlich abzuwerten, denn das Denken Kekulés erfüllt bereits die Ansprüche an transrationales Denken: Er hat mit den Mitteln der Synthese beide Zugangsweisen, die traumhaft nicht-rationale und die wissenschaftlich rationale zur richtigen sterischen Formel vereinigt.

Diesen Anspruch muß jegliches Denken erfüllen, wenn es denn richtiges Denken sein möchte.

Merke also: Die Achse ‘richtig und falsch’ ist logisch unabhängig von der Achse ‘rational und nicht-rational’.

Raphaels Vermächtnis:
Die Wahrheit über Gabriel und Dschibrail

In diesem Beitrag möchte ich ohne abschließende Bewertung auf beeindruckende Erkenntnisse des Ordens des g. D. u. d. D. d. T.* hinweisen:

Dieser Orden gibt seit seinem Bestehen folgendes Wissen weiter:

1. Die Erde und die Menschheit stehen unter bewußtseinsmanipulierendem Einfluß.
2. Dieser Einfluß ist global und betrifft so gut wie jeden hier lebenden Menschen.
3. Auch Menschen, denen es vermeintlich gelungen ist, dieser Manipulation zu entkommen, bleiben in einer zweiten Manipulationsmatrix gefangen. Sie ist zwar ganz anders als die Welt des Normalen, aber dennoch Illusion.
4. Dieser Einfluß wird von einer Ebene gesteuert, deren Bewohner von den Menschen als Engel, Dämonen, Außerirdische usf. bezeichnet werden.
5. Diese Wesen sind für den Menschen nur schwer zu erkennen.
6. Selbst wenn sie wahrgenommen sind, sind ihre Motive nur schwer zu durchschauen.

Für einen Menschen, der wie ich eine ganz normale akademische Ausbildung hat, und darüber hinaus auch noch ein Diplom in Psychologie, sind diese Ausführungen natürlich eine Herausforderung: Da wird behauptet, daß nichts, von dem, was wir sehen, denken und fühlen stimmt. Sondern daß wir statt in einer wahren Welt in einer durch „mind- and soul-control“ manipulierten Welt leben. Dennoch: Ich fahre fort mit der Weitergabe der Erkenntnisse des Ordens des g. D. u. d. D. d. T.

7. Eine besondere Rolle der die Menschen manipulierenden Wesenheiten spielt ein gefallener Engel, der sich als Wohltäter der Menschheit ausgibt.
8. Er tritt von Zeit zu Zeit an Menschen heran und übermittelt ihnen manipulative Botschaften.
9. Er greift auch direkt in die seelischen Vorgänge der von ihm aufgesuchten Menschen ein.
10. Die Namen, unter denen er den Menschen bekannt ist, sind Dschibrail (im Islam) und Gabriel (im Judentum, im Christentum).
11. Gabriel ist nicht männlich oder geschlechtsneutral, sondern ein „weiblicher“ Engel.
12. Er steht im Dienste Satans.

Das ist jetzt nicht nur eine Herausforderung, sondern eine Zerreißprobe für das normale menschliche Denken und Fühlen. Der Orden spricht vom Teufel und er denunziert einen etablierten Engel als einen gefallenen in den Diensten des Widersachers. Es hilft nichts: Die Botschaft wird fortgesetzt: weiter…

13. Gabriel’s teuflische Aufgabe ist es, Zwietracht unter den Menschen zu säen: divide et impera.
14. Dies macht er immer wieder mit dem selben Manipulations-Schema:
a) Er erzählt wichtigen Menschen (wichtig für die Befreiung aus dem Manipulation), sie seien nicht so wichtig, damit sie sich in den Dienst von durch den Widersacher manipulierten Menschen stellen.
b) Er sucht immer wieder narzißtisch verführbare Seelen (=luciferische Seelen) aus, denen er mitteilt, sie oder ihre Nachkommen seien Auserwählte und haben für Gott einen wichtigen Auftrag durchzuführen.
15. Für ein Wesen, das außerhalb der Zeit lebt (alle Engel tun dies), geht es im weitesten Sinne um Energiequalitäten. Gabriel und dem Teufel geht es um die Ernte menschlicher Energien für die Kornkammern des Bösen.
16. Diese Ernte gelingt im Individuellen, wenn ein manipulierter Mensch (nachtodlich) in die Wut geht, nachdem er sieht, daß er manipuliert wurde. Diese Ernte gelingt im Kollektiven noch besser und potenziert, wenn sich die verschiedenen „auserwählten Gruppen“ gegeneinander wenden und in zerstörerische Glaubenskriege verstricken.
17. Um das Jahr 0 hat Gabriel den Zeugnissen nach in Palästina „gewirkt“.
18. Um das Jahr 600 hat Dschibrail den Zeugnissen nach in Saudi-Arabien „gewirkt“.
19. Die Folgen zeigt jedes Geschichtsbuch.

Es ist offensichtlich: Wenn das, was der Orden des g. D. u. d. D. d. T uns mitteilt, stimmt, sind wir alle in einen tiefen Irrtum verstrickt und sind die Opfer einer unvorstellbaren Niedertracht.

Die Aussagen sind von einer derartigen Tragweite, daß sie eigentlich gar nicht stimmen können, sagt der kleine „Palmström“ in uns. Vielleicht hat er recht, vielleicht haben wir auch nur Angst, der Wahrheit ins Auge zu blicken.

Wir werden uns stellen müssen: Wenn die Welt stimmt, stimmt die Botschaft nicht. Aber wenn die Botschaft stimmt, stimmt die Welt nicht. Dann haben wir ein Problem.

* Wenn Sie sich fragen, woher ich den Orden kenne, ob ich Mitglieder kenne, ob ich seinen ausgeschriebenen Namen kenne usf., möchte ich Sie um Geduld bitten: Orden und Mitglieder waren von Anfang an verfolgt. Sie sind es immer noch. Doch für diejenigen für die es wichtig ist, werden rechtzeitig Namen und Informationen bereitstehen.

Der berühmteste Borderliner der Welt
normal – erleuchtet – scheinheilig – erleuchtet…

Der normale MenschIn folgendem Beitrag geht es um die Entwicklung der Seele jenseits akademisch üblicher Grenzen. Es geht um intraspsychische Transformation und Transmutation im alchemistischen Sinne. Es geht um die „Geburt des wahren Selbst“.

An vielen Stellen in diesem Blog ist die Rede davon, daß Energien und Felder das menschliche Verhalten und Erleben regeln und beeinflussen. Im Vedischen spricht man von Chakren. Dieses Wort wird gelegentlich mit Rad übersetzt und zur Kennzeichnung von insgesamt sieben Haupt-Energiefeldern herangezogen. Sie verteilen sich entlang der Wirbelsäule. (siehe Abbildung ‘normaler Mensch’)

Im Druidischen, der längst nicht mehr verschollenen westlichen Weisheitslehre (die in diesem Wort verschliffene Silbe ‘wid’ hat die selbe Wurzel wie ‘ved’ und bedeutet Weisheit), wird ohne Umweg ins verständnishemmende Fremdwort gleich von Feldern gesprochen. Es werden drei unterschieden (Mental-Feld, Emotional-Feld, Vital-Feld), die sich jeweils in drei weitere Felder aufteilen. Insgesamt also neun.

Wir können beide Vorstellungen zusammenfassen und folgendes feststellen: Ein Mensch hat sieben aktive oder teilaktive Felder (Chakren). Bei einem ‘normalen’ Menschen fließen die Energien in diesen Feldern in der Regel nicht ungehindert. Daher ist dieser Mensch körperlich und/oder seelisch nicht ganz gesund bzw. nicht ganz frei. (Das hindert ihn aber nicht daran, sich besser vorzukommen als die anderen…)

Der erleuchtete MenschFließen in allen sieben Chakren alle Energien vollständig, ist dieser Mensch erstens gesund und zweitens erleuchtet. (siehe ‘erleuchteter Mensch I’) Das ist ein relativ seltenes Ereignis, weil bei der Mehrheit der Menschen tiefe nicht leicht zu lösende Blockaden in den Feldern eingraviert sind.

Es würde zu weit führen, dies hier darzulegen, doch diese Blockaden gehen sogar zurück auf die ersten Geschehnisse bei der Schöpfung. Erhellendes hierzu liefert die gnostische Geisteswelt der Manichäer und Katharer.

Erleuchtung wird von verschiedenen Schulen angeboten, doch meist findet echte Erleuchtung nicht in Schulen oder Geheimbünden statt, sondern von alleine. Insbesondere bei gewollter Erleuchtung, aber auch bei der von alleine ablaufenden kann etwas schief laufen:

Statt sieben freischwingender Felder kann eine 8-Felder-Seele entstehen. Das ist ein ganz ungünstiger Verlauf, denn ein 8-Felder-System hat immer ein Schatten-Problem:

Der falsche HeiligeEs zieht im Verborgenen ein 9. Feld mit sich, das zwar außerhalb des Bewußtseins liegt, aber dennoch eine umso stärkere Wirkung auf die Lebensbedingungen desjenigen mit aktiviertem 8-Felder-System und seinem ganzen Umfeld hat. (vgl. Abb. ‘falscher Heiliger’)

Um es mit bekannten Begriffen zu formulieren: Ein falscher Heiliger entsteht, dem der ‘eigene’ Teufel im Nacken sitzt. Dieser ungünstige Ausgang ist weit häufiger als man glauben mag:

Hinter der Fassade von Liebe und Weltverbesserung verbergen sich abgespaltene sexuelle Impulse, abgespaltener Haß und abgespaltener Neid (das sind die seelischen Entsprechungen blockierter Energien im ‘nullten Feld’). Viele Sekten-Gurus haben dieses Problem. Auch große Religionen, die auf derartige Gurus zurückgehen.

Wir können auch die Archetypen der Astrologie heranziehen, um zu verdeutlichen: Es geht in diesem Entwicklungsstadium nicht darum, das Licht der Venus (=Liebe) in seiner Seele zu spüren und zu verkünden. Das ist nämlich der Impuls, der durch ein energetisiertes 8. Feld ausgelöst wird.

Vielmehr geht es in diesem Stadium darum, das 8er System zu vervollständigen und zum 9er System zu entwickeln, indem auch die Kraft des Mars (=Sexualität und Aggression) in der eigenen Seele entdeckt wird. Erst dann ist die Seele im Gleichgewicht und wird nicht mehr vom eigenen Unbewußten überschattet.

Falls Sie sich gefragt haben, was das bedeutet: Drei der Darstellungen weisen oben links Bezeichnungen in einer alten Sprache auf: man – widman – druwidman. Diese Begriffe bilden das Geschehen ausgezeichnet ab: man, das ist der Mensch, widman, das ist der weise Mensch und druwidman ist der wahrhaft weise Mensch.

Der erleuchtete WeiseDie Schritte die entlang dieser Entwicklung gegangen werden, sind die von einem blockierten 7-Felder-System über ein freies 7-Felder-System bis hin zu einem freien 9-Felder-System. Das ist das Feld des Druiden (Denn Druide kommt vom Verschleifen von druwidman. Vgl. ‘erleuchteter Mensch II’)

Mit der Einführung eines gerad- und ungeradzahligkeitunterscheidenen feldtheoretischen Seelensystems steht eine fundierte Borderline-Theorie zur Verfügung, davon an anderer Stelle mehr. Deshalb ist dieser Beitrag provokant mit „Der berühmteste Borderliner der Welt“ betitelt.

Es war zunächst meine Absicht, genauer zu werden, doch ich überlasse es der Leserin und dem Leser diese(n) Borderliner zu erkennen. Eine Erkenntnis ist ein gute Sache, denn sie hilft, den eigenen Weg im eigenen Schicksal zu gehen – statt dem Irrweg einer halbfermentierten Seele zu folgen.

Wir brauchen keine Angst zu haben…

Es gibt zwei Dinge die dem Teufel erlauben, beim Menschen zu landen:

  1. Unkenntnis
  2. Angst

Viele Menschen glauben, daß es den Teufel nicht gibt. Da hat er schon gewonnen: Er kann unentdeckt tun, was er möchte.

Es gibt diejenigen, die davon ausgehen, daß es den Teufel gibt und Angst vor ihm haben. Auch da hat er gewonnen, weil er sich diese Angst zunutze macht und in ihr wirkt.

Wenige wissen, daß es den Teufel gibt und haben dennoch keine Angst vor ihm.

Diese Menschen sind angekommen: In der Realität und in der Freiheit. Der Widersacher braucht Unkenntnis und/oder Angst. Ist beides überwachsen, hat er keine Macht mehr. Er muß weitgehend zusehen, wie diese Menschen in Gott leben.

Wir sollten uns letztere zum Vorbild machen: Wir brauchen keine Angst zu haben und können ohne Verdrängung im göttlichen Prinzip leben. Und der Teufel? Der soll machen, was er will, aber nicht mit uns.

P.S.: Ich weiß schon, was ich sage: Auch mein eigener Weg fing mit Unkenntnis an. Mit dem ersten Erwachen ging er zunächst weit in die Freude. Dann, näher an der echten Realität, tief in die Angst - und letztlich: Heraus aus der Angst. Zumindest meistens.