- Begrüßung (4)
- Spirituelle Psychologie (171)
- Zähler (1)
- 4.2.2009: Umgezogen...
- 7.1.2009: Wahre Liebe
- das aufrechte Herz - 6.1.2009: Ein Karmischer Knoten
- zwei Körper, acht Seelen und eine Vielzahl von Beziehungen - 1.1.2009: Meine Wünsche für 2009
- 30.12.2008: Mystifizierung - Der Wahnsinn in der Familie
- 28.12.2008: Die verfluchten geraden Zahlen...
- 27.12.2008: Fraktale Ankündigung
- 27.12.2008: Zunahme rechtsradikaler Straftaten
- 26.12.2008: Die katholische Kirche und der keltische Tempel
- 26.12.2008: Keltenschanzen
Gedichte und Liedskizzen
Information
Wer ist reich, wer wird reich?
Luther übersetzt Mt 19,24 mit: „Und weiter sage ich euch / Es ist leichter / das ein Kamel durch ein Nadel öhre gehe / Denn das ein Reicher ins reich Gottes kome.“ In der weichen Bibel-Auslegung ist damit gesagt: Es gibt eine Form von Reichtum, die gotteswidrig ist. (Die starke Auslegung würde sagen, daß alle Arten von Reichtum gotteswidrig sind.)
Wir können uns genauer an die hinter dem architektonischen Bild versteckte Bedeutung annähern mit folgendem Ordnungssystem von Reichtum und Macht:
1.Es gibt den Reichen (oder Mächtigen), der gottlos ist.
2.Es gibt denjenigen, der agnostisch ist.
3.Es gibt den, der gläubig ist in einer verwässerten und/oder opportunistischen Form.
4.Und es gibt denjenigen, der gläubig ist in einer sektiererisch, extremen Form.
Ich ziehe zur weiteren Betrachtung wieder das Raphael-St. Paulus-Modell der Wirklichkeit heran. Es ist identisch mit dem Modell der Templer. (Mehr hierüber erfahren Sie auf Nachfrage: ralf@maucher.name.)
Menschen der Stufen eins bis drei leben auf Matrix 3. Hier hat der Teufel die Hand nicht nur im Spiel, sondern an praktisch allen Reglern. Menschen der Stufe vier leben auf Matrix 4. Auch hier gibt es regelmäßig wesentliche Weichenstellungen durch den Fürsten der Finsternis.
Daraus folgt: Reichtum und Macht werden auf der Erde regelmäßig nicht von Gott verteilt. (Mir ist sehr bewußt, daß das niemand hören will, das hindert mich aber nicht an der Äußerung.)
Die obige Aufzählung der verschiedenartigen Formen läßt den ‘Reichen’ aus, der in einer echten religio lebt, in einer wahren Anbindung an das Göttliche Prinzip. Kann es nicht auch diese anständige Form von Reichtum geben?
Im Prinzip schon. Derzeit jedoch nicht. Das hat vor allem diesen Grund: Viele Regeln des Geldwesens sind außerhalb der Regeln Gottes. Ganz wesentlich ist das Zinssystem zu nennen. Wenn das irdische Geldsystem den geistigen Gesetzen entspricht, ist Reichtum in religio denkbar.
Solange wir aber in dem jetzigen System stecken, wird es diese Verbindung nicht geben. Der wirklich gottzugewandte Mensch wird daran gehindert, an der Macht zu partizipieren.
Das ist, wofür er den Reichtum einsetzen würde: Für eine Höhergewichtung des Göttlichen in der Welt. Für anderes brauchte er es nicht. Die Interessenslage auf diesem gefallenen Planeten (siehe Templer-Modell) verhindert jedoch den Zugang zu den Ressourcen.
Ich bin mir sicher, ich trete mit dem Gesagten einer Vielzahl von Füßen auf die Zehen. Sicher sehen sich viele Menschen als ganz gläubig, sogar als ganz rechtgläubig und sie sind sich sicher, sie verwenden ihren Reichtum ganz im Interesse Gottes.
Es ist nicht so. Sie gehörten meist zur Stufe 3. Im Schatten ihrer Seele findet sich nicht selten eine geradezu hexenhafte Gier, die groß genug ist, um die eigenen Rationalisierungen zu glauben, man handele glaubens- oder moralgestützt rechtschaffen.
Sicher gibt es einige redliche Menschen, die fragen: „Was sollen wir tun? Wir möchten mit Gott leben und in der Welt.“ Wann kommt die Läuterung?
Ich weiß es nicht wirklich. Ich möchte auch mit Gott leben, doch es wird von Jahr zu Jahr schwieriger. Es fühlt sich so an wie Warten an der Bushaltestelle. Der Fahrplan verspricht Dir jede Stunde einen Bus. Aber es kommt keiner.
Es bleibt das Prinzip Vertrauen: Wenn wir hier unten den Job für den da oben machen, dann wird ER etwas für uns tun. Ich mache also weiter, solange es geht.
Nebenbei: Es ist mir bekannt, daß es wohlhabende Kirchen gibt, wirtschaftlich erfolgreiche spirituelle Firmen wie Verlage und Versandhandel, spirituelle Lehrer und Berater, die einen hohen Tagessatz verrechnen, Esoteriker-Schenkkreise, die an der ‘Fülle’ partizipieren wollen usf. Die Reihe ließe sich lange fortsetzen. Doch neben ihren Gewinnen ist allen gemeinsam: Sie irren sich vor Gott.
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