Archive für Februar 2008

Webmuster der Realität. Das Wirklichkeitsmodell der Templer.

Im nachfolgenden Aufsatz wird etwas zum Aufbau der Welt gesagt, wie sie von den führenden Templern gesehen wurde und wird. Es ist leicht, Entsprechungen zu vielen Religionen, Weisheitslehren und neuen physikalischen Erkenntnissen herzustellen.

Aus einem hier nicht weiter erörterten Hyperraum kommen fünf Dimensionen an.
Diese fünf Dimensionsstränge werden in drei qualitativ unterschiedlichen Mustern zu drei qualitativ unterschiedlichen Realitäten gewoben.

Die drei Realitäten unterscheiden sich im Bewußtseinsgrad.

1. Die sich ihres göttlichen Ursprungs vollständig bewußte „himmlische“ Welt. (Matrix 5)
2. Die sich ihres göttlichen Ursprungs teilweise bewußte „magische“ Welt. (Matrix 4)
3. Die sich ihres göttlichen Ursprungs unbewußte Welt. (Matrix 3)

Das Wirklichkeitsmodell der Templer.

Diese Unterscheidung legt einen strengen Maßstab an das Bewußtsein: Die Unterscheidung des Bewußtseins setzt an den Erfahrungsqualitäten an – und erfüllt so die Forderung nach Authentizität. In Matrix 5 kann göttliches Leben direkt erfahren werden. In Matrix 4 ist nur eine Erfahrung von Quasigöttlichem möglich. In Matrix 3 ist keine direkte Gotteserfahrung möglich.

Natürlich haben alle 3 Realitäten, einen Begriff des Göttlichen, in allen Realitäten kann über Gott gesprochen werden und wird es auch. Der Begriff des Göttlichen und dessen Verwirklichung sind in Matrix 5 im Einklang mit der Schöpfung. In Matrix 4 sind sie nur teilweise übereinstimmend. Und in Matrix 3 haben Vorstellung und Verwirklichung den größten Abstand zur göttlichen Realität.

Zur Veranschaulichung:
Auf Matrix 5 gibt es Priesterkönige. Dieser Erste in der Gemeinschaft ist von Gott eingesetzt und wird von allen akzeptiert, weil die göttliche Struktur anerkannt und gelebt wird. Staat und Religion sind eines.
Auf Matrix 4 gibt es Staatsmänner, die in Geheimbünden organisiert sind und mit Hilfe von Ritualen oder anderen magischen Handlungen ihre Macht sichern.
Auf Matrix 3 gibt es eine tiefe Kluft zwischen Gott und Welt. Doch diese Spaltung ist so wenig bewußt, daß es hier beispielsweise möglich ist, daß ein Wissenschaftler Genetik-Professor ist und die Entstehung des Lebens ohne Bezug zum Göttlichen lehren kann. Sonntags findet man den selben Professor in der Kirche.
(Das ist übrigens sogar in der akademischen Theologie so: Hier wird der Versuch, eine Wissenschaft, die Gott kennt und integriert, zu finden von grundsätzlich ausgeschlossen, damit man an den theologischen Fakultäten einerseits „wissenschaftlich“ sein kann und andererseits „gläubig“.)

Was die Welt braucht, ist ein größtmögliches Verständnis des Göttlichen und eine größtmögliche Bereitschaft, eigene Verständnisfehler zunächst zu erkennen und dann abzustellen. Meine Beobachtung ist aber eindeutig: Es gibt eine Vielzahl von spirituellen Lehrern und Gemeinden, die anderen den Weg zu weisen versuchen. Hier zeigt sich ein echtes Problem: Deren falsche Sicherheit und deren vages, unerleuchtetes, gefährliches Halbwissen. Auf Irrtümer angesprochen reagieren sie überheblich bis aggressiv. Wir brauchen dringend einen Weg, der diesen fehlgeleiteten Menschen erleichtert, ihre Fehler zu erkennen und Hilfestellungen, diese Fehler auch zu vermeiden.

Nicht nur nebenbei: Die Templer, sie sind eingangs erwähnt. Führende Mitglieder der Templer sind erleuchtet. Doch das reicht nicht. Die Weisheit der Templer verwirft sogar die beiden ersten Erleuchtungen. Erst nach der dritten Erleuchtung wird ein Templer ermächtigt - erst die dritte Lichttaufe zeigt ein brauchbares Ergebnis. - wird fortgesetzt -

Weisheit und Abwehr

Es ist nicht schwer zu erkennen, daß die Welt von der Weisheit abgekoppelt ist. Doch nur in der Weisheit ist die Welt dort, wo sie hingehört. Weisheit bedeutet etwa, daß die echten himmlischen Gesetze auch auf der Erde gelten.*

Hier soll es um Weisheit und Abwehr gehen: Es scheint geradezu so, als ob ein Schleier der Verblendung und Abstumpfung über der Erde liegt. Echte Weisheit wird nicht angenommen. Sie wird gelegentlich in philosophischen Salons hin- und hergereicht ohne aber in den Alltag hineinzuwirken.

Wir können jetzt die Frage stellen, was Weisheit tun kann, wenn sie weiß, sie wird hier gebraucht? Sie kann sich anbieten und darauf warten, abgerufen zu werden. Das passiert in unserer Welt nicht oder nur zur Ablenkung bzw. Gewissensberuhigung. Beispielsweise kann eine Bank ein paar Ethik-Spezialisten einladen zu einer Podiums-Diskussion in einer Veranstaltungshalle. Doch das Besprochene wird nicht in das Geschäftliche integriert.

Sie kann sich offensiver anbieten und ihren Anspruch auf Verwirklichung einfordern. Dann begegnen wir verstärkt der Abwehr derjenigen, die von der Weisheit zu einer Veränderung ihrer Lebensgestaltung aufgerufen werden würden.

Weisheit, die nicht sanft in das Leben der Menschen hineinwachsen darf, erfährt zweierlei Schicksal, ein aggressives und ein depressives:

Im ersten Fall wird sie zur Inquisition, kämpft also mit Macht um ihre Anerkennung. Im zweiten geht sie ins Leiden und übernimmt eine Sündenbockrolle für die Verfehlungen der anderen. Beides zunächst ein Ergebnis der mangelnden Akzeptanz der Weisheit in der Welt.

Aber auch eine Herausforderung für die Weisheit, weise zu bleiben: Für den Weisen bedeutet dies, in jeder Situation alles zu tun, was nötig ist, damit jeder, der der Weisheit begegnet und sie ablehnt, nicht nur auf seinen Problemen sitzen bleibt, sondern sie an sich selbst erfährt.

Für den Weisen heißt dies, daß er gar nichts anderes tun muß als authentisch zu sein. Der Lebensbetrug der anderen wird dann einfach durch sein Sein sichtbar. Auch wenn die Haltekräfte der Gewohnheit und der Verblendung so groß sind, daß dem Weisen die Rollen Inquisitor oder Sündenbock oktroyiert werden sollen, darf er diese nicht annehmen.

Der Weise bleibt in seiner Mitte und spricht die Wahrheit. Das ist sein Job. Alles andere macht Gott.

*Wir können gerne ein Beispiel nehmen: Alles im Kosmos und in der Natur ist Rhythmen und Zyklen unterworfen. Alles hat seine Zeit. Nicht so auf der Erde: Hier würde versucht zu beschleunigen. Wenn die Menschheit das Weltall steuern würde, versuchten wir am Anfang, das Jahr zunächst auf 360 Tage zu verkürzen, um die Produktion zu steigern. Später dann auf 350, auf dreihundert usf. Schwindel auf allen Planeten!

Kann man Christus so verstehen?

Vor zweitausend Jahren haben viele Schriftgelehrte nicht an die Botschaft Jesu geglaubt. Sie sahen keinen wundertätigen Welterlöser, sondern einen Besessenen und Schwindler. Auch heute gibt es noch deutliche Hinweise in dieser Richtung, daß nämlich Jesus vielleicht nur ein belzebübisches Zerrbild des Christus ist bzw. die Kräfte, die sich später der Verbreitung seiner Lehre angenommen haben, aus der Wahrheit ein luciferisches Lügensystem haben werden lassen. Dieses Thema ist ein heißes Eisen und wird regelmäßig von Angst und Aggression begleitet.

Wir sollten, um das Verhältnis von Gott, Christus und Jesus besser zu verstehen, folgendes Modell kennenlernen: Gott ist der Ursprung, die Quelle von allem. Jesus ist ein Mensch auf der Erde. Also auch er ist etwas, das aus Gott geschaffen wurde.

Die christliche Lehre vermittelt uns, daß es die Erbsünde gibt, daß also jeder auf der Erde lebende Mensch mit einem Makel behaftet ist, also vom göttlichen Plan abweicht. Diese Abweichung wird auf eine Einmischung des Widersachers zurückgeführt.

Auch wenn wir das kaum glauben können, bedeutet dies: Keiner von uns ist so, wie Gott ihn gemeint hat. Doch unser Ziel ist, wieder heil zu werden, wieder zu dem zu werden, was Gott mit uns geplant hat. Hier setzt Christus an.

Christus als die Verbindung zur Wahrheit durch eine Welt des Betrugs hindurch. Das, was uns fehlt oder das, was falsch an uns ist, kann also durch dieses Feld wiederhergestellt oder korrigiert werden. Also kann auch ein auf der Erde lebender Jesus erst durch das Christusfeld die Verbindung zum Göttlichen halten oder wiederherstellen.

Noch einmal: Prinzipiell wird auf dem Weg vom Himmel zur Erde auch Jesus mit der Erbsünde behaftet. Erst durch die Christus-Korrektur ist er im Einklang mit dem Göttlichen. Christus können wir uns wie eine Lichtwolke um den Körper herum vorstellen, die die Schwachstellen ausgleicht.

Rein logisch betrachtet, gibt es drei Möglichkeiten für die Wirksamkeit des Christusfeldes
1. Es wirkt.
2. Es wirkt nicht (ganz), obwohl es fehlerfrei ist. (Grund: Der Mensch verarbeitet es falsch)
3. Es wirkt nicht (vollständig), weil das Feld fehlerhaft ist oder gestört wird.

Was die institutionalisierte Kirche nicht genügend klarmacht: Es kommt auf Christus an. Das Christusfeld muß in bzw. um jeden Menschen wahrgemacht werden, nicht nur um Jesus herum, wenn die Heilung stattfinden soll.

Natürlich müssen wir jetzt daran denken, daß der Widersacher ein großes Interesse daran hat, das Christusfeld zu verfälschen oder für seine falschen Absichten zu nutzen oder zu verändern. Doch wenn es dieses Christusfeld erstens wirklich gibt – und es zweitens auch von Gott kommt, ist dieses Feld der Weg zurück zu Gott und der wahren und vollständigen Seele. Die Bedeutung Jesu tritt demgegenüber zurück. Christus ist der Weg zur Wiedervereinigung mit Gott.

Angst – transpersonal

Ich fange mit einer Beobachtung an, die ich vor mehr als zwanzig Jahren machte. Ich habe damals einem Hausmitbewohner einen Brief geschrieben, um ihn zum Tee einzuladen. Die Notiz war nötig, weil er nicht da war – er sollte nachmittags um 15 Uhr wiederkommen.

Auf den Briefkopf habe ich aus einem Lied, das von einer damals populären Gruppe stammte, eine Zeile geschrieben, die seinen Namen enthielt: „Los Paul, Du mußt ihm voll in die Eier haun.“ Die Zeile kommt von Stefan Remmler, der sich mit ihr lustig macht über die Gewalt beim Sport, ich glaube, es ging um Fußball. Ich wußte, Paul steht auf die Gruppe Trio.

Es war kurz nach 15 Uhr, da fühlte ich mich unwohl: „flaues Gefühl im Magen“. Das Unwohlsein steigerte sich immer mehr, es wurde regelrecht Angst: Meine Knie und meine Hände zitterten schon.

Dann klingelt es: Paul steht völlig aufgebracht vor der Tür. Er schreit mich fast an: „Was soll das, warum soll man mir auf die Eier hauen. Ich lasse mich von Dir nicht für so etwas herbeizitieren.“ Seine Aufregung schwappte auf mich über.

Nur mit Mühe gelang es mir, ihm ein wenig zu beruhigen, um ihm zu versichern, daß da nicht steht, daß man ihm wehtun solle, sondern daß sich mit der Zeile jemand über Gewalt beim Sport lustig macht, daß diese Zeile seinen Namen enthält, aber nicht in der Duldeform, sondern als Anrede – und daß die Zeile von einer seiner Lieblingsbands ist usf.

Paul hatte offensichtlich die Botschaft mit einer bestimmten Erwartung gelesen und sie deshalb falsch verstanden. Sicher hatte er ein schlechtes Gewissen, wieso hätte er sonst mit einer aggressiven Motivation bei mir gerechnet. Worauf das schlechte Gewissen, das ihn hier bewegt hat, zurückzuführen ist, habe ich nicht mehr erfahren. Die Einladung zum Tee ließ sich nicht halten. Andere folgten nicht mehr.

Was wir hier sehen, ist, daß bei mir ein Angst-/Aggressionsfeld ankam, das aus einer anderen Seele stammte (aus der von Paul) – daß ich diese Energie aber zunächst nicht als seelenfremd erkennen konnte. Es sollte noch ein gutes Jahrzehnt dauern, bis ich diese transpersonalen Verschiebesysteme von seelischen Energien wirklich verstanden hatte und hinreichend sicher diagnostizieren konnte.

Diese Verschiebesysteme gehen viel weiter als hier beschrieben und können chronisch sein: Der „mutige Vater“ schiebt seine unbewußte Lebensangst in das Seelensystem seines Sohnes, der dann ein Versager wird. Wenn der Sohn nicht in guten psychologischen Händen ist, wird er sein Leben lang nicht verstehen, daß er die Rechnung seines Vater bezahlt. Der Vater kann sich und anderen vormachen, daß er mutig, erfolgreich usf. ist. „Bloß mein Sohn, da weiß ich auch nicht, was mit dem los ist, wo ich doch so ein Vorbild wäre.“

Alles an der hier dargestellten Psychologie ist feldtheoretisch verankert: Beim letzten Fall sehen die Felder so aus: In der Nähe des Sonnengeflechts wird eine Energieblockade (=Angst) vom Vater an den Sohn verschoben, so daß die seelischen Energien des Sohnes in dessen Seele blockiert werden. Was beim Sohn nicht mehr fließen darf, wird jetzt von der Seele des Vaters benutzt.

Diese Verschiebevorgänge können extrem früh erfolgen, schon im Mutterleib und chronifizierenden, traumatischen, extrem therapieerschwerenden Charakter haben.

Mir ist wichtig zu sagen, daß diese seelischen Verschiebesysteme alle transpersonalen Kombinationen betreffen können. Ich spüre bis heute (und heute besonders!) eine ähnliche Angst wie die von Paul in meiner Seele. Doch hier hat das unangenehme Gefühl keinen aktuellen einmaligen Anlaß, sondern ist eine sehr alte Geschichte.

Es ist die Geschichte zweier Brüder, von denen der eine auszog, das Fürchten zu lernen. Es handelt sich hier um dessen Seelen-Öffnung für spirituelle Inhalte, sie ist aus prinzipiellen Gründen immer mit Angst verbunden.

Und der andere hat diese Öffnung nicht vollzogen. Über ihn kann mit Masterson gesagt werden: „Der Mensch mit dem falschen, dem reduzierten Selbst ist verunsichert und kann nicht durch die defensiven Strukturen seines Lebens, Denkens und Wahrnehmens der Realität hindurchsehen. Er spürt – versteht aber nicht – den hohlen Kern im Zentrum seines Lebens. Er hat zu lange mit Täuschung, Phantasie und den Mythen des falschen Selbst gelebt.“

Das bliebe dem zweiten Bruder unbenommen, wenn er nicht seine Angst vor der Gesamtheit
spiritueller Einsicht in das seelische System seines Bruders einspiesen würde und ihm so transpersonal seine eigentliche Entwicklungsarbeit auflastet.

Welche Angst hat dieser Bruder eigentlich: Er hat Angst vor dem Teufel. Sie ist bei ihm so groß, daß er ihn leugnen muß - und wenn der Bruder beispielsweise mit C. S. Lewis sagt „Es gibt zwei Irrtümer über den Teufel: Entweder man leugnet ihn, oder man befasst sich in ungesunder Intensität mit ihm.“, dann muß der Ängstliche den Mutigeren pathologisieren. Die Angst bestraft den Mut fürs Hinsehen.

Ich spüre also wie vor gut zwanzig Jahren eine körperlich/seelische Beeinträchtigung (sie geht über das Maß von damals weit hinaus). Bloß kann ich sie inzwischen sicher verorten: Ich lade meinen Bruder eindringlich ein: Bitte mach endlich Deine Arbeit selbst. Die Wahrheit ist nicht so schlimm. Ich halte sie auch aus. Sieh ihr endlich ins Auge.

Wie macht der liebe Gott das eigentlich mit den Genen…

Beim Beitrag: Astrologie als Feldtheorie wurde gesagt, daß die Menschen unterschiedlich auf das kosmische Feld reagieren, hierzu passen folgende sieben Überlegungen zur DNA. Die DNA wird hier als die mikrobiologische Entsprechung des Horoskops erkannt.

1. Die DNA kodiert für körperliche, aber auch seelisch-geistige Merkmale.
2. Die DNA ist eine spiralförmige Antennenstruktur !
3. Die DNA empfängt diese körperlichen und seelisch-geistigen Merkmale aus dem Kosmos.
4. Sie vermittelt sie an die körperliche Ebene.
5. Die DNA (also diese Antennenstruktur) ist grundsätzlich programmierbar.
6. Die Programmierung der DNA erfolgt über eine der Wissenschaft bisher nicht hinreichend bekannte Hochfrequenz.
7. Die Programmierung geschieht über Resonanz: Ein Frequenzmuster wird so lange vom Sender abgestrahlt, bis es beim Empfänger stabilisiert ist.

Astrologie als Feldtheorie

Wir finden unter den Aphorismen in Lichtenbergs ‘Sudelbüchern’ einen, der etwa sagt: „Es ist ein großer Unterschied, ob man noch oder wieder an Astrologie glaubt.“

Damit ist genial gesagt, daß es drei Entwicklungsstadien bei der Einschätzung der Astrologie gibt. Das erste ist eine irrationale bzw. vorwissenschaftliche Akzeptanz, der zweite eine rational, (schul-)wissenschaftliche Ablehnung, der dritte dann wiederum eine Akzeptanz, die einer anders gearteten ratio folgt und auf ihre Anerkennung durch die Schulwissenschaft wartet.

Was kann hier beigetragen werden zur Öffnung der ratio und der Wissenschaft für astrologische Überlegungen? Das erste, was es braucht, ist eine Änderung der Perspektive, die Wissenschaftstheorie sagt hierzu Paradigma. Wenn wir eine Wissenschaftskriterien standhaltende Astrologie entwickeln wollen, brauchen wir eine Feldtheorie von menschlichem Erleben und Verhalten.

An anderer Stelle wurde schon angedeutet: Wir brauchen ein dreizehndimensionales Modell, wenn wir bei der Betrachtung der Wirklichkeit gegenstandsangemessen vorgehen möchten. Das gilt auch hier: Ein dreizehndimensionales (siderisches) Feld beeinflußt menschliches Verhalten kollektiv und individuell.

Der Stand der Planeten sowie die anderen siderischen Erscheinungen sind Ausdruck für den Zustand dieses Feldes. Je nachdem, welche Qualitäten dieses Feld hat, wird menschliches Verhalten und Erleben geformt bzw. getönt. Diese Aussage gilt für alle Menschen als Kollektiv.

Wenn wir interindividuelle Unterschiede theoretisch erklären wollen, gilt folgendes: Mit der Geburt erwirbt jeder Mensch sein Horoskop. Durch Zeitpunkt und Geburtsort werden die persönlichen Prädispositionen voreingestellt, auf das kollektive Feld zu reagieren.

Ein verkürztes Beispiel: Die Qualitäten des Mars werden mit Durchsetzungskraft oder kriegerischer Auseinandersetzung assoziiert. Bei dem einen Horoskop kann diese Energie in einer flammenden Rede, beim dem anderen mit einem Faustkampf umgesetzt werden. Bei einem dritten vielleicht garnicht, weil die Resonanzfähigkeit auf Mars-Energien bei diesem Menschen nicht oder zu gering ausgeprägt ist.

Zusammengefaßt: Ein dreizehndimensionales Modell von Kosmos und Mensch verhilft der Astrologie zur Möglichkeit, wieder in den Reigen der Wissenschaften aufgenommen zu werden. Sie will als Feldtheorie verstanden sein, die erklärt, daß ein großes, kosmisches Feld kleine, individuelle Felder (Seelen) beeinflußt.

Hinweis am Rande: Die Angst vor der Unfreiheit menschlichen Lebens ist dabei nicht gerechtfertigt: Das individuelle Feld kann - ausreichend qualifiziert - die Auswirkung des kollektiven Feldes beeinflussen – und so Freiheitsgrade gegenüber dem kosmischen Schicksal schaffen.

Im Land der Lügner

Im Land der Lügner
kommt die Wahrheit nicht zu Ruhm;
und höchste Anerkennung findet der,
der dort am tiefsten irrt und lügt.

Ableitung aus der Erleuchtung

Wes Geistes Kind jemand ist, kann ein Erleuchter ganz leicht aus der Reaktion des Gegenübers auf Erleuchtung sehen. Die Frage nach dem „Wem nützts?“ klärt auf:

  • Wem nützt es, wenn Erleuchtung grundsätzlich negiert wird?
  • Wem nützt es, wenn Erleuchtung zwar grundsätzlich eingeräumt wird,
    jedoch nicht beim Gegenüber?
  • Wem nützt es, wenn jemand wegen geringer Fehler im theoretischen Erklärungs-System das ganze System ablehnt?
  • Wem nützt es, wenn jemand sogar wegen eines mittlerweile berichtigten Fehlers Erleuchtung als solche oder deren Erklärungssystem ablehnt?
  • qui bono ff.

Borderline - systemisch

Auf der Seite: „Borderline, ein besonderer Fall“ wurde bereits gesagt, daß für einen Borderliner die Grenze zwischen der geistig/seelischen und der körperlichen Welt durchlässig ist. Hier steht, daß er deshalb über besondere Sensoren für den seelischen Zustand des Gegenübers verfügt.

Bleiben wir bei diesem Gedanken: Beim Borderliner gibt es eine gelockerte Bindung zwischen Körper und Seele (eine Überlegung, die sich bereits bei Rudolf Steiner findet). Zum Verständnis sollten wir die Ursache für diese Lockerung begrifflich fassen: Da gibt es zum einen die absichtliche (aktive) und zum anderen die unabsichtliche (passive) Lockerung der Leib-Seele-Verbindung. Wir können wieder im ersten Fall vom Täter und im zweiten Fall vom Opfer sprechen.

Tatmotiv? Hierzu steht einiges im eingangs erwähnten Artikel. Psychologisch ist „Kontrolle über das Gegenüber zu erlangen“ das Tätermotiv. Spirituell kann es als die von verschiedenen Autoren erkannte „Entzweie und herrsche“- oder „Quäle und herrsche“-Strategie verstanden werden.

Und was macht das Opfer zum Opfer? Als Ursache können wir im kleinen dessen Lebens- und Lerngeschichte annehmen, im großen eine karmische Leidensbereitschaft. Die finden wir nicht selten bei Heiligen-“Figuren“ verschiedener Kulturen. Gemeinsam ist die besonders eingeschränkte Fähigkeit, sich abzugrenzen. Abzugrenzen gegenüber einer seelischen Einflußnahme von außen.

Wenn eine eingeschränkte Abgrenzungsfähigkeit und eine absichtliche äußere Beeinflussung zusammenkommen, entstehen besonders schlimme, depressive Ausprägungen von Borderline-Symptomen, von Borderline-Verhalten.

Welche Randbedingungen erschweren dieses Abgrenzen, bzw. Erleichtern einer Täterseite die Überlagerung? Ganz klar: Müdigkeit, Krankheit, Vergiftung, Drogen, ungeeignete Meditation, in unserer Zeit aber auch die elektromagnetische Strahlung, besonders die neuen gepulsten Hochfrequenz-Felder.

Wenn diese noch hinzukommen, ist die menschliche Selbststeuerungsfähigkeit nicht mehr gegeben. Der spirituelle Wesensfunke eines passiven Borderliners verliert im Schlagschatten des Bösen sein Licht. Der Schlagschatten des Bösen? Das kann ein aktiver (aber unerkannter) Borderliner in seinem Umfeld sein.

Weiße Bruderschaft

Natürlich ist mir diese Vereinigung während meiner spirituellen Lehrjahre auch begegnet. Ich habe Menschen kennengelernt, die sagten: Das ist eine Sekte, das sind Schwindler, man muß ihnen das Handwerk legen. Und ich habe Menschen kennengelernt, die mir versicherten, daß es um die Erde schon längst schlecht bestellt sei, wenn die weiße Bruderschaft die Menschheit nicht spirituell untersützen würde.

Da ich ein Mensch bin, der im anderen zunächst das Gute sieht, war ich einverstanden, die zweite Hypothese zu überprüfen. Ich möchte jetzt nicht lange ausholen und tief begründen, doch ich möchte ein kleines Erlebnis weitergeben: Als ich einmal wieder über Sinn und Berechtigung dieser „Meister“ nachdachte, kam im Radio ein Lied, die diesen Gedanken begleitende Liedzeile war: A little bit black magic dressed in white.

Also: Man kann aus eigenen Fehlern und aus Fehlern anderer lernen. Dazu sind sie da. Weder die Fehler der anderen noch die eigenen dienen aber dazu, sie zu wiederholen. Mea sog i ned.